Esterházy-kastély
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Eszterházi Festival 2017

Frühlingsfestival 2017.

 

13. Mai 2017, Samstag 19:00, Marionettentheater

VMT 300 - Vivat Maria Theresia

 

„Dreihundert Raketen flogen auf einmal in die Luft und im blauen Licht sah man das Wappen Ungarns: VMT ( Vivat Maria Theresia), darüber zwei Adler mit ausgebreiteten Flügeln.” – berichtet ein zeitgenössischer Augenzeuge über das Feuerwerk vom 2. September 1773 in Eszterháza. Der berühmte Ausspruch der Kaiserin Maria Theresia, der sich nach diesem Besuch verbreitete, mag fast wie ein Gemeinplatz klingen: „Wenn ich gute Opern hören will, gehe ich nach Eszterháza.” Unser Konzert möchte auch ihren Erwartungen entsprechen. Neben den Musikstücken, die entweder in ihrem Beisein gespielt, oder mit ihrem Namen gekennzeichnet wurden, stehen uns ausgezeichnete Solisten bei: Mária Celeng debütierte 2015 in der Mailänder Scala, Szabolcs Brickner ist Mitglied des Operensembles im Nationaltheater Mannheim.

Mária Celeng – Sopran
Szabolcs Brickner – Tenor
Esterházy Hofkapelle– Orginalinstrumenten
Márton Rácz – Dirigent


19. Mai 2017, Freitag 19:00, Haydn-Saal

 

Der italienische Haydn

 

Das Ensemble Quatuor Mosaïques, das 1987 von vier Mitgliedern des Wiener Concentus Musicus gegründet wurde, ist bestimmt die Garantie der authentischer Aufführung der Mosik von Hoydn und des 18. Jahrhunderts. Ein Beweis dafür ist sein Gramophon Preis, den  es mit einem Haydn-Disc erworben hat. Die Musik des gefeierten Meisters muss also auch in diesem Rahmen ertönen. Nach dem Tost-Quartett kommt dann ein aussergewöhnilches Stück: das Stabat Mater von Boccherini, der besonders wegen seiner Streichquintette berühmt ist, wird von einer Spezialistin der Baroquemusik, der spanischen Sängerin María Hinojosa Montenegro gesungen. Ihr Partner ist der ausgezeichnete kanadische Kontrabassist, David Sinclair. 

María Hinojosa Montenegro– Sopran
Quatuor Mosaïques– Orginalinstrumenten
David Sinclair– Kontrabass


3. Juni 2017, Samstag 19:00, Haydn-Saal

Auf der Grenze zweier Stile

Die Zeitgenossen, die 1750 nach dem Tod von Bach aufwuchen, wussten natürlich nicht, dass der Barock war vorbei und Wiener Klassizismus folgte gleich nach. Die Übergangsstile zwischen den großen Epochen brachten äußerst eigenartige Musik. Die berühmtesten Vertreter des sogenannten galanten, auf Deutsch eher Empfindsamkeit genannten Stils waren zufälligerweise die Bach-Söhne. Ihre Werke werden vom begabten, jungen Cemballist, Zsombor Tóth-Vajna, der sich nach einem Diplom in Medizin der historischen Aufführung gewidmet hatte, und vom Barockorchester Harmonia Caelestis mit etlichen, seltener gespielten Kompositionen Haydns aufgeführt. Im Konzert ertönt auch die von Johann Christoph Friedrich Bach geschriebene Variation eines bekannten französischen Kinderliedes, dessen Melodie im deutschen Sprachraum auch mit dem Text „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ bekannt ist.

ZsomborTóth-Vajna – Cembalo, Fortepiano
Solisten derHarmonia Caelestis Barockorchester– Orginalinstrumenten


4. Juni 2017, Sonntag 19:00, Marionettentheater

 

Das Erbe Zoltán Kodálys  in Eszterháza

Am 150. Todestag Joseph Haydns, am 31. Mai 1959, dirigierte Zoltán Kodály den Sonderchor in Eszterháza. Zum Chortreffen kamen etwa 500 Sänger, zweitausend Zuhörer saßen im Publikum. Das alles geschah in einer Zeit, als Kodálys Wagen noch von den Staatschutzbehörden durchsucht wurde, als er nach Fertőd fuhr. Die moderne Musikgeschichte des Schlosses und der bis heute lebendige, immer wachsende Haydn-Kultus begannen mit diesem Ereignis. Kodály spielte eine entscheidende Rolle in allen zum Anlass des Gedenkjahrs organisierten Musikveranstaltungen, inbegriffen der internationalen musikwissenschaftlichen Tagung.
Einer der authentischsten ungarischen Vertreter der von Kodály ausgearbeiteten Musikpädagogie ist der Cantemus Chor aus Nyíregyháza. Im Hintergrund des Weltklassechors und seiner musikalischen Leistung befindet sich der Musikunterricht der Zoltán-Kodály-Grundschule von Nyíregyháza. Heute Abend singt einer der Chöre der Cantemus-Familie, der Pro Musica Mädchenchor. Sein Repertoire besteht neben Kodálys musikpädagogischem Erbe aus Stücken der von ihm herkommenden musikalischen Tradition, von Béla Bartók durch Miklós Kocsár und György Orbán bis Levente Gyöngyösi.

Mädchenchor Pro Musica
DénesSzabó – Dirigent


Ticketpreis: 4.000 HUF

Ticketverkauf: an der Rezeption des Schloss Esterházy in Fertőd,  im voarus an Telefone + 36 99  oder per E-Mail info@eszterhaza.hu

Besucherinformationen

Öffnungszeiten:
1. Mai 2017 - 1. Oktober 2017
Jeden Tag:10.00 - 18.00 Uhr
Kassenschluss: um 17.00 Uhr

Liebe Gäste! Wir informieren Sie, dass unser Schloss erneuert und vorläufig die folgenden Ausstellungen können besichtigt werden! Danke für Ihr Verständnis!
Weitere Infos erhalten unter die "Besucherinformationen"